Diese Schlage war das kleinste Übel, auf die 2. Fähre nach ca 20 Minuten dürfte ich mit Bike mit
Was war in mich gefahren? Nun, ich dachte am Samstag nach Concarau oder Quimper ist sicher keine gute Idee, also vielleicht die Halbinsel Quiberon oder die Ille aux Moins im Golf von Morbihan, alles Ort in den Romanen von Banelec (übrigens auch ein Ortsnahme ganz In der Nähe das Ar Men Du) mit Kommissar Daupin Schauplätze sind.
Also Fahrrad eingepackt und auf Richtung Vennes, immerhin 75 Min Fahrt, aber die war toll, immer wieder tolle Ausblicke, was soll ich sagen.
Vor Ort dann Automassen, alles zugeparkt, legal wie illegal... dank Navi ein Fleckchen zum Parken gefunden, habe ja das Rad dabei, das ist dann einfacher, dachte ich.
Ich muss an dieser Stelle mal eine Lanze für die Deutschen Autofahrer und auch Fußgänger brechen.
Die Franzosen fahren wie schon erwähnt nicht besser, nur etwas gelassener. Aber die Fußgänger und noch schlimmer die Radfahrer (vor allem die auf Leihrädern zum ersten Mal seit Jahren ein Velo steuern) sind eine Katastrophe.
Nicht nur das viele wie bei uns unentwegt auf den Bildschirm Ihres Smartphone schauen um zu navigieren, fotografieren der sonst was. Nein diese Menschen laufen kreuz und quer, wie der Italiener beim telefonieren kaum die Hände stillhalten kann, kann der Franzose nicht Geradeaus laufen wenn er sich unterhält. Als Fahrer eines durchaus flotten Bikes ist das echt anstrengend und manchmal gefährlich.
Völlig unberechenbar sind jedoch die Fahrer der Leihräder, mit und ohne E, teils mit Anhängern, aber eigentlich immer mit Schlangenlinien.
Was alle gemeinsam haben: Egal wie breit oder schmal eine Strasse ist, es wird sich immer in römischer Angriffsformation fortbewegt, also nebeneinander, auch drei Personen reichen aus, eine Strasse komplett zu sperren. Die Ausweichbewegungen falls jemand auf Rufe reagiert oder man bemerkt wird, ähneln einem Hünherhaufen, niemand weiss wohin, aber alle bewegen sich.
Ich habe den Tag ohne Unfälle überstanden, aber meine Bremsbeläge sind fast runter!
Die Insel ist dank Ihrer 4 "Arme" auch gut in vier Wege aufgeteilt, ich bin alle abgefahren, ganz schön hügelig. Am Südlichsten Punkt konnte ich mich dann auf einem Slipsteg recht weit in Wasser vorwagen, lustiges Google-Earth Bild, finde ich.
Auf dem Rückweg zum Hafen gab es erstmals Galette (Buchweizen-Crew) mit Ei, Champions und einem mehr und endlich Cidre. Den trinkt man hier aus einer Tasse, schräg, aber schmeckt auch so. Nun schnell zum Hafen, um 19.45 habe ich eine Reservierung im Ar Men Du!
Doch am Hafen wartet eine unschöne Überraschung für mich. Heut ist der Vortag einer großen Regatta im Golf von Morbihan, es versammeln sich über 700 Schiffe aller Arten und Größen genau hier. Aus diesem kühlen Grunde hat man die Fährbetrieb kurzerhand für 2 Stunden unterbrochen. Das Ergebnis: ca 700-1000 Menschen warten in einer kilometerlangen Schlange auf die Fähren... in der prallen Sonne. Das kann ja heiter werden.
Neuer Text
Schleswiger Str. 100, 90427 Nürnberg, Germany | +49 171 7432854
Dies ist
nicht die Anschrift für ein Ladengeschäft/Werkstatt