Brügge, das Venedig des Nordens. Ein blöder Vergleich, denn hier ist es einfach einzigartig schön, ohne überteuerten Kaffee und strenge regeln für Touristen. Diese Stadt hat alles, historische Häuser und Beuten im Überfluss, zahlreiche Kanäle und tolle Plätze. Ich habe mich von meinem Schlafplatz schon um 6.30 auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden. Durch die engen Gassen quälte sich so mancher Bier-Laster, Brügge ist eine der Bier-Hauptstädte der Welt, Biermuseum und unzählige Bier-Kneipen inkl. Abgesehen vom Lieferverkehr waren vor allem Fahrradfahrer unterwegs, überall. Die Infrastruktur ist sehr gut dafür, viele Rad-Schnellwege und überall dürfen die Räder hin, auch da wo kein Auto lang darf. Einen Kaffee zu bekommen war da schon echt schwierig, einige bei Google gelistete Läden die angeblich offen waren, waren gar nicht mehr existent, schade. Aber der FlatWhite mit Zimtrolle und Mandelhörnchen waren perfekt, wenn auch 1 Stunde zu spät für meinen Geschmack.
Am Ufer eines Kanals habe ich dann auch 2 Songs aufgenommen, dafür immerhin €7 von Passanten bekommen, schon das halbe Frühsück ;-)
NGegen 10 Uhr ginge es dann für Hulk und mich los Richtung Normandie, immerhin mehr als 400 km. Tanken war noch etwas schwierig, wir sind in Deutschland echt gesegnet mit unseren Glamour-Tankstellen. Hier gibt es nur Automaten und die möchten gerne eine Tankkarte der jeweiligen Marke... nicht alle, zum Glück... Dafür war der Diesel mit 1,52 grade zu ein Schnäppchen...
Was man von Französischen Autobahnen nicht behaupten kann. Mit meinem 3,5 Donner gelte ich als Kleinlaster und da waren schnell €25 für die 300 km auf der Maut-Autobahn fällig.
Allerdings: So frei und unbefangen, wär es dann auch ein Genuss in Richtung Normandie zu steuern.
Meine Ankunft in Yport kann ich emotional schwer beschreiben. 1993 war ich das letze Mal hier, 30 Jahre und es ist immer noch ein Sehnsuchtsort, so schön, ruhig, idyllisch und atemberaubend schön gelegen. Der Campingplatz ist sensationell, terrassenförmig zum Meer und nach Osten ausgerichtet. Volle Sonne beim Aufstehen...
Nach ausgiebigem Mittagsschlaf ging es dann mit dem Fahrrad ich Etretat zu den berühmten Felsen im Meer, tolle Tour, schöne Hügel und schnelle Abfahrten.
Der Ort ist sehr touristisch, aber auch beeindruckend schön. Viele alte Häuser aus Holz oder mit Fachwerk, mit Schiefer gedeckte, oder aus Granit oder Ziegeln. einfach schön und sehr charakteristisch. Der Rückweg war dann schon voll im Sonnenuntergang, das hat echt beflügelt.
Am Abend dann noch ein schönes Rib-Eye Steak aus Irland auf den Grill, dazu belgischen Coleslaw und Irisches Bier...
Heute morgen dann die Hecktür meines Domizils geöffnet: Diesen Moment vergesse ich sicher nie.
Jetzt geht es auf nach Danville und Prison St. Michelle und Granville
Schleswiger Str. 100, 90427 Nürnberg, Germany | +49 171 7432854
Dies ist
nicht die Anschrift für ein Ladengeschäft/Werkstatt